Aktivitäten

Die Freien Wähler in Nesselwang bewegt Vieles – und sie bewegen Vieles.

Mit regelmäßigen Stammtischen, Vorträgen und Exkursionen nehmen wir interessierte Bürger mit, Hintergrundwissen, Impressionen und interessante Einblicke in vielen Bereichen zu erlangen.

Ohne Feuerwehr wird´s brenzlig

Retten, Löschen, Bergen, Schützen- so lassen sich die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr prägnant zusammenfassen. Die Arbeit der Feuerwehr ist vielfältig, das Spektrum der Feuerwehreinsätze breit gefächert. Aus diesem Grund haben die Freien Wähler Nesselwang wieder die Bürger zu ihrem Stammtisch geladen, um Informationen und einen Einblick über die Nesselwanger Feuerwehr zu erhalten. Vorstand Christian Lotter reichte nach einer kurzen Begrüßung das Wort an den Kommandanten Markus Schmid weiter, der sich über den Besuch und das Inter esse äußerst erfreut zeigte. Markus Schmid, seit knapp 30 Jahren in der Feuer-wehr, davon elf Jahre als Kommandant, stellte dann den Anwesenden seine Feuerwehr vor. Die Wehr besteht derzeit aus 110 Feuerwehrmännern, wovon 40 mit Funk meldern ausgestattet sind. Auch 3 Feuerwehrfrauen verrichten hier ihren Dienst.Mit 50-60 Einsätzen im Jahr ist man gut ausgelastet. Dazu gehören aber auch Tätig keiten wie Absperrungen und Sicherheitsdienste bei Festen und Umzügen.

Einsatz und Aufgabengebiete sind vor allem Brandbekämpfung, Tier- und Menschenrettung, Vermisstensuche, Hochwasser und Wasserschäden. Die geplante Alarmierungszeit beträgt 5 Minuten, die geplante Zeit bis zum Eintreffen an der Unglücksstelle 10 Minuten. Bei Nichteinhalten wird von der Zentralen Leitstelle nachalarmiert. Weiter berichtete Markus Schmid speziell über einige Einsätze in letzter Zeit, um den Besuchern deutlich vor  Augen zu führen, was die Feuerwehr leisten muss und auch im Stande ist.

Nach diesen Zahlen und Daten, lies es sich Markus Schmid natürlich nicht nehmen, voller Stolz das noch relativ neue Löschfahrzeug LF 20 vorzustellen. Vor allem vom technischen Equipment waren die Besucher mehr als beindruckt. Markus Schmid erklärte bis ins kleinste Detail die Bedeutung jeder einzelnen Gerätschaft. Im Anschluss daran ging es dann in die neu geschaffenen Umkleide- und Sanitärräume, wo im Gegensatz zu früher, sich die Feuerwehrmänner in einer angenehmen Umgebung auf ihren Einsatz vorbereiten können.

Die Nesselwanger Wehr hält jeweils wöchentlich am Donnerstag ihre Übungen ab, wobei natürlich Fortbildungen und Sonstiges, wie Wartung der Fahrzeuge nach Einsätzen noch dazukommen. Markus Schmid, als Kommandant, ist nach eigener Angabe 3-4 Tage in der Woche für die Feuerwehr im Ehrenamt tätig.

Nach der Führung informierte Markus Schmid, bei einem kleinen Umtrunk, die Bürger noch über die Notwendigkeit von Rauchmeldern und die richtige Handhabung von Feuerlöschern und beantwortete bereitwillig noch weitere Fragen. 

So konnte Vorstand Christan Lotter sich am Ende der Veranstaltung im Namen aller für den gelungenen Abend und bei Markus Schmid für seine kompetenten Ausführungen herzlich bedanken. Als Anerkennung überreichten die Freien Wähler eine Spende aus Ihrer Vereinskasse, die der Feuerwehr Nesselwang zugutekommt.

Ludwig Reffler

16.09.2019

Bio-Bauernhof, der Natur auf der Spur

Bio-Bauernhöfe sind mittlerweile wichtiger Bestandteil der ökologischen Landwirtschaft.

Gerade in Zeiten maximaler Umweltbelastung stellen sie eine naturschonende Produktionsmethode landwirtschaftlicher Erzeugnisse dar. Um sich davon ein Bild zu machen, haben die Freien Wähler Nesselwang alle interessierten Bürger zu einem Informationstreff auf den Bio-Bauernhof der Familie Dopfer in Attleseee eingeladen, auf dem vier Generationen leben.

Vorstand Christian Lotter zeigte sich mehr als überrascht über den regen Besucherandrang  und übergab nach einer kurzen Begrüßung das Wort an Michael Dopfer. Dieser gab vorab  einen kurzen Einblick über die Vorgaben die ein Bio-Bauernhof zu erfüllen hat, um als solcher überhaupt anerkannt zu werden. Danach übernahm sein Vater Gerhard Dopfer, der Hauptbetreiber des Bio-Hofes, die Führung durch seinen Betrieb. Auf dem Hof werden derzeit zwölf Kühe gehalten. In den Stallungen steht jedem Tier eine Fläche von circa 10 qm zur Verfügung. Da Anbindehaltung nicht erlaubt ist, ist die Bewegungsfreiheit gegenüber konventioneller Tierhaltung um ein Vielfaches höher. Des weiteren ist weder der Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln als auch Dünger erlaubt. Somit ist gewährleistet, dass alle Vorschriften streng eingehalten werden. Im Sommer weiden die Kühe, außer den Melkzeiten, immer auf der benachbarten Weide, die ebenfalls vom Landwirt nach biolog-ischen Grundsätzen gepflegt wird, wo zum Beispiel das Entfernen von Disteln und sonstigem Gewächs zu den Hauptaufgaben zählt.

Eine für einen Biohof typische Einnahmequelle ist der Direktverkauf von Bio-Rohmilch. Dazu wurde von der Familie Dopfer eigens ein Milchautomat angeschafft, der 24 Stunden in Betrieb ist und es jedermann ermöglicht, sich hier mit einem gesunden Lebensmittel einzudecken. Gerhard Dopfer bemängelt aber die doch noch etwas geringe Akzeptanz vor allem der Einheimischen und bat die Besucher sich hierfür einzusetzen und auch zu werben.

Sowohl während als auch nach der Hofführung, wurden immer wieder aufkommende Fragen der Besucher beantwortet, so dass Vorstand Christian Lotter am Ende ein positives Resümee ziehen konnte und sich recht herzlich bei der Familie Dopfer bedankte. Als kleine Anerkennung überreicht er dafür einen kulinarischen Gutschein. Vorab gab er noch bekannt, dass der nächste Stammtisch im Herbst, die Freien Wähler zur Nesselwanger Feuerwehr führt.

Im Anschluss daran saß man noch gemütlich beisammen und ließ die gelungene Veranstaltung mit ein paar kühlen Getränken, natürlich auch mit Milch, ausklingen.

Ludwig Reffler

23.07.2019

10. Allgäuer Endress+Hauser Wetzer Firmen und Familienlauf – wir waren dabei!

Tolles Wetter, viele nette Teilnehmer und ganz viel Spaß zeichneten den diesjährigen Firmenlauf am 05.07.2019 in Nesselwang aus.

Karina Gruhler-Hirsch, Franz Hirsch und Christian Lotter stellten die Mannschaft der Freien Wähler Nesselwang und erreichten den hervorragenden 17. Platz.

Besonders freuten sich die Kommunalpolitiker über den 3. Platz von Karina in ihrer Altersklasse. Herzlichen Glückwunsch!

Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!   

v.l.: Christian, Karina und Franz

6. Vereineschießen der Schützengesellschaft Edelweiß Nesselwang

Im März erhielten die Freien Wähler eine Einladung zum 6. Vereineschießen (am 12.April 2019) der Schützengesellschaft Edelweiß Nesselwang. Nachdem es uns im vergangenen Jahr leider nicht gelungen eine Mannschaft zu stellen, starteten wir 2019 einen neuen Versuch. Glücklicherweise ergab sich für uns in letzter Minute die Gelegenheit mit dem Verein der "Verborgenen Talente" in einer gemischten Vereinsmannschaft anzutreten. Damit traten

Ludwig Nawrath (Verein der Verborgene Talente), Hans Möst und Alexander Schmid (Freie Wähler Nesselwang e.V.) als Schützenmannschaft an.

Wir schlugen und tapfer, stellten aber fest, daß das Schießen offensichtlich nicht unsere Kernkompetenz  darstellt. Aber es stand ja auch das Zusammensein und der Spaß im Vordergrund, und den hatten wir alle auf jeden Fall.
Wir bedanken uns daher herzlich beim Schützenverein für die Einladung und gelungenen Abend.
Sicher werden wir im nächsten Jahr wieder einen Versuch starten.

Freie Wähler – Auf kirchlichen Pfaden

Die Freien Wähler Nesselwang haben alle interessierten Bürger wieder zu ihrem ersten Stammtisch 2019 eingeladen. Diesmal stand die Pfarrkirche St. Andreas im Mittelpunkt mit den Themen Orgel und Kirchturmrenovierung.


Zum Auftakt stellte Gottfried Allgaier, Kirchenmusiker und Organist, den  interessieren Besuchern die "Königin der Instrumente", die Kirchenorgel vor. Mit ihren 2546 Pfeifen und 36 Registern gehört sie zwar bei weitem nicht zu den größten Orgeln der Welt, die bis zu 37000 Pfeifen bespielen können, aber sie ist trotzdem ein imposantes Instrument. Darüber waren sich alle Anwesenden einig.

Im Zuge der Neuerrichtung der Pfarrkirche wurde sie im Jahr 1906 von den Gebrüdern Hindelang aus Ebenhofen erbaut. Die jetzigen Größe erreichte sie im Jahre 1957 durch die Erweiterung um ein Positivwerk mit einem dritten Manual und den Umbau zu einer elektropneumatischen Traktur. Die Zuhörer folgten gespannt den Erläuterungen von Gottfried Allgaier, über das Zusammenspiel und die Funktionsweisen von Spieltisch, Windwerk, Pfeifen - und Orgelwerk. Nicht zuletzt weil Gottfried als Organist viele seiner Erklärungen nicht nur detailliert sichtbar, sondern auch hörbar machte. Auch die eine oder andere Anekdote aus seinem Berufsleben als Organist durfte nicht fehlen.
Aus aktuellem Anlass folgte im Anschluss daran ein Vortrag des Kirchenpflegers Konrad Bach über die demnächst anstehenden Kirchensanierungsmaßnahmen.
Die im Vorfeld durchgeführten Untersuchungen förderten, wie Konrad Bach anschaulich beschrieb, vielerlei Problempunkte und Beschädigungen der Bausubstanz zu Tage. So wurden an verschiedensten Stellen Dichtheitsprobleme und Schädig-ungen der Holzkonstruktionen festgestellt, deren Reparatur nun dringend in Angriff genommen werden muss.
Der Gesamtaufwand für die erforderlichen Maßnahmen die sich über die gesamte Kirche verteilen, liegt Schätzungen zufolge derzeit bei einer Million Euro. Die Finan-zierung wird durch das Bistum Augsburg, das Landesamt für Denkmalpflege, die Bayerische Landesstiftung, den Landkreis Ostallgäu sowie die kath. Kirchenstiftung St. Andreas u.a. über Spenden und den Markt Nesselwang gestemmt. Die Durchführung ist in zwei Bauphasen geplant. In der nun anstehenden ersten Phase soll der vordere Kirchenbereich, der Turm und die durch Stürme beschädigte Turmhaube in Angriff genommen werden. Die zweite Bauphase die sich mit dem Hauptdach und den anschließenden Gauben und Türmchen befasst, ist momentan für das kommende Jahr geplant. Die hierfür erforderlichen Voruntersuchungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

2. Vorstand Alexander Schmid bedankte sich herzlich mit einem kleine Präsent bei Gottfried Allgaier und Konrad Bach für ihre kompetenten und aufschlussreichen Ausführungen.


Abgerundet wurde der Abend der Freien Wähler Nesselwang im Gasthof Hasen, wo noch die eine oder andere offene Frage ausführlich diskutiert wurde.
 

Faktencheck

Drei Freie Wähler Gemeinderäte folgten der Einladung vom Kinderschutzbund und Mobilfunk-Forum am 27.03.2019 nach Füssen.

Das Thema war die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunk- und WLAN-Strahlung. Es wurde der Film „Faktencheck“ von Klaus Scheidsteger gezeigt. Anschließend stand Herr Scheidsteger noch für Fragen zur Verfügung.

Wir, die Freien Wähler Nesselwang, wollen uns eine technik-freundliche, aber dennoch kritische Position erarbeiten. 

Informationsaustausch für mögliche Marktgemeinderatskandidaten

Zwölf Interessierte folgten unserer Einladung zu einem Informationsaustausch für eventuelle Gemeinderatskandidaten am 20.03.2019 im Alpenhotel Martin.

In lockerer Runde wurde von den erfahrenen Marktgemeinderäten über die Arbeit im Kommunalparlament berichtet.

Zahlreiche Fragen und Unklarheiten wurden beantwortet.

Wir, die Freien Wähler Nesselwang, werden bestimmt eine sehr gute Liste für 2020 stellen können. 

Vielen Dank für alle die gekommen sind!       

Jahreshauptversammlung 2018 im Nesslwanger Hof

04.Dezember 2018

Freie Wähler Nesselwang – frei und offen

Die Freien Wähler Nesselwang haben zu ihrer Jahreshauptversammlung in den Nesselwanger Hof geladen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Vorstand Christian Lotter, berichtete dieser über die Aktivitäten der Freien Wähler Nesselwang im vergangenen Jahr. Im Besonderen hob er die vierteljährlichen Stammtische hervor, die immer auf reges Interesse stoßen. Sowohl die Besuche bei den Imkern, wie bei Rudi Maget in der Biobrauerei oder beim Vortrag von Wolfgang Rid zum Thema „Mobilität im Wandel der Zeit“ waren hervorragend besucht und werden von Nesselwangern sehr gern angenommen. Vorstand Lotter und einige Vorstandskollegen nahmen an etlichen Fortbildungsmaßnahmen teil. Auch wird derzeit die Internetseite neu aufgepeppt und aktualisiert. Wichtigste Aufgabe aber bleibt nach wie vor, das Werben um neue Mitglieder und die Suche nach geeigneten Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl 2020.

Schatzmeister Gerhard Korn konnte wie jedes Jahr einen positiven Kassenbestand vermelden. Ihm wurde von den Kassenprüfern eine korrekte und einwandfreie Führung bescheinigt. Nachdem der Kassier und die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurden trug der Fraktionssprecher Ludwig Reffler in einer kurzen Rückschau, die Tätigkeit des Marktgemeinderates vor. Hier erwähnte er vor allem die Investitionen und Leistungen des Marktes, die im vergangenen Jahr getätigt wurden. Als  Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit, übereichte Lotter den Marktgemeinderäten und der Vorstandschaft noch ein „flüssiges Geschenk“ für die Feiertage.

Nach dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge schloss Vorstand Christian Lotter die Jahreshauptversammlung und stellte den Gastreferenten Dr. Leopold Herz aus Wertach vor, der für seine Bürgernähe bekannt ist. Dr. Herz wurde bereits zum dritten Mal als Mitglied der Freien Wähler in den Bayerischen Landtag gewählt und bekleidet derzeit das Amt als Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses. In seiner ihm eigenen und teilweise humorvollen Art bedankte sich Herz für die Einladung, der er gerne nachgekommen sei. Danach nahm er Stellung zu seiner neuen Aufgabe und gab Einblick in seine parlamentarische Arbeit. Nachdem die Freien Wähler nun in der Regierungsverantwortung stehen, ist doch noch einiges Neuland. Auch die Zusammenarbeit nun mit der CSU ist aus Sicht von Herz zufriedenstellend. Musste die CSU doch ihre Alleinherrschaft abgegeben und muss nun die meisten Entscheidungen mit dem Koalitionspartner Freie Wähler abstimmen. Somit läuft alles nicht mehr so selbstverständlich und vieles muss im Gegensatz zu früher, genauer hinterfragt werden. Auch dem Umgang mit der AfD geht Herz nicht aus dem Wege. Sein Position lautet: Man muss sie politisch bekämpfen.

Nach seinen kurzweiligen Ausführungen bestand noch Gelegenheit zur Diskussion, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Christian Lotter dankte Dr. Herz, der sich schon wieder auf den Weg nach München aufmachte, für sein Kommen und wünschte ihm für sein weitere politische Tätigkeit eine glückliche Hand und alles Gute.

13.12.2018 Ludwig Reffler

zum Pressebericht

Freie Wähler zu Besuch bei Braumeister Rudi Maget

15. November 2018

Bierbrauen- klein aber fein

Die Freien Wähler Nesselwang haben wieder alle interessierten Bürger zu ihrem vierteljährlichen Stammtisch eingeladen. Diesmal stand das Thema „Bierbrauen“ im Mittelpunkt. Im ehemaligen Sudhaus der Bärenbrauerei, hat der Nesselwanger Braumeister Rudi Maget, eine kleine schmucke Bio-Brauerei eingerichtet, in der er nach denRegeln des Bayerischen Reinheitsgebotes, aus Doldenhopfen, verschiedenen Biomalzen, frischer Hefe und gutem Nesselwanger Wasser, Biere mit einem besonderen Charakter herstellt. Gerne war Rudi Maget bereit, dem Wunsch der Freien Wähler Nesselwang, nach einer Führung und Besichtigung, nachzukommen.

Vorstand Christian Lotter zeigte sich mehr als überrascht über den regen Besucherandrang  und übergab nach einer kurzen Begrüßung das Wort an Rudi Maget. Dieser ging kurz auf die Historie der früheren Bärenbrauerei ein. Danach erläuterte er seine Beweggründe, ein eigenes Bier zu brauen. Dies sei schon immer ein Herzenswunsch gewesen, ein heimisches, Biobier, ohne irgendwelche Zusatzstoffe, den einheimischen Bierkonsumenten anzubieten.Diesen Wunsch in die Tat umzusetzen, war aber gar nicht so einfach. So bedurfte es doch vieler und auch kostenintensiver Überlegungen das Ganze anzugehen. Nach diesem kurzen Hinweis erläuterte Maget seinen Besuchern recht anschaulich, den Werdegang und die Herstellung des Bieres vom Sudvorgang, über die Lagerung, Filterung bis hin zur manuellen Abfüllung in die Flaschen, die in Kisten aus regionalem Holz verpackt werden.

Alles in seiner kleinen Brauerei ist gut durchdacht und organisiert. Dazu gehören natürlich außer dem Brauvorgang, der gezielte Einkauf der Rohstoffe, das Entwickeln und Organisieren eines Verkaufskonzeptes sowie die Werbung, derzeit vor allem noch durch Mundpropaganda. Besonders hilfreich und wichtig für sein Vorhaben, und das erwähnte Maget mehrmals, sei das Mitwirken seiner gesamten Familie, insbesondere seiner Frau Hildegard, ohne die er seinen Plan niemals hätte umsetzen können.

Aus einem der Tanks, in dem seit einer Woche ein süffiges „Braunbier“ lagert, zapfte Rudi Maget zum Abschluss ein „Zwickelbier“ zum Verkosten, was bei seinen Gästen auf breite Zustimmung stieß.

Mit einem großen und anhaltendem Applaus dankten die Zuhörer Rudi Maget für seine Ausführungen. Wurde doch hier dem einen oder anderen wieder einmal bewusst, mit welcher Sorgfalt und Liebe so ein Lebensmittel entsteht. Vorstand Christian Lotter bedankte sich bei Maget für seine Ausführungen und übergab als Dankeschön noch ein kleines Präsent.

Im Anschluss daran traf man sich dann zur gemeinsamen Einkehr im Brauereigasthof „Bären“, wo Rudi Maget mit einem 20-Liter Holzfass seines Bärenbieres als Geschenk aufwartete.  Von diesem Angebot wurde auch reichlich Gebrauch gemacht und so endete der Abend in geselliger

Freie Wähler zu Besuch bei den Bienen

Was sind „Hunknudla“? Warum ist die Biene so wichtig für Mensch und Natur? Und wie kommt man zum Hobby der Imkerei?

Viele Fragen und Beiträge dazu hatten die zahlreichen Besucher des 1/4jährlichen Stammtisches der Freien Wähler Nesselwang.

Vereinsvorstand des Imkervereins Hans-Toni Hatt stellte die Imkerei sowie das Leben und die Bedrohungen der Bienen bei bestem Sommerwetter im eigenen Garten in Rindegg vor.

„Willst Du Gottes Wunder seh´n, musst du zu den Bienen geh'n“ zitierte Hatt einen alten Spruch und zeigte auf, dass die örtlichen Imker nicht auf maximalen Ertrag aus seien, sondern das Faszinosum Biene jeden, der sich näher damit beschäftigt, in den Bann zieht. Das Hobby sei durchaus mit Arbeit verbunden, aber „bei der Biene wirst du ruhiger und gelassener und kommst aus dem Staunen nicht mehr heraus.“

Der rührige Verein, der bereits seit 115 Jahren besteht und woraus auch die Blumenfreunde hervorgegangen sind, probiert auch immer wieder Neues aus. Naturnahe Imkerei ist das Ziel.

Einen großen Wunsch haben die Imker: Nicht nur die Landwirtschaft muss sorgsam mit Pestiziden umgehen und darauf achten, dass nicht jeder Fleck ausgemäht wird. Gerade auch die privaten Gärtner und auch die Kommunen können viel dazu beitragen, dass nicht jeder Winkel ausgemäht wird und eine Vielfalt an blühenden Pflanzen eine Chance bekommen. Man glaubt es kaum, zurzeit gibt es – auch für die Wildbienen – Futtermangel.

In Deutschland gibt es derzeit rund 830.000 Bienenvölker. Allein in Bayern gab es im Gründungsjahr des Imkervereins rund 1,1 Mio. Völker. Dabei bestäubt die Honigbiene achtzig Prozent unserer Nutzpflanzen und viele Wildpflanzen. Eine einzelne Biene müsste für ein 500 Gramm-Glas Honig dreimal um die Erde fliegen.

An dem gelungenen Abend für Jung und Alt wurden umfangreiches Wissen und Erfahrungen weitergegeben, zugleich war es auch ein Erlebnis für alle Sinne.

Hunknudla übrigens (Butter, die wie Spaghetti aufgeschichtet, mit Honig übergossen und schön angerichtet ist) wurden, so wie Gottfried Allgaier erzählte, zu seiner Kindheit im Gschwend immer dem Pfarrer serviert, wenn er auf Besuch war. Auch an diesem Abend wurde bei angeregtem Gespräch reichlich davon auf frischem Landbrot genossen.

Ein herzliches Dankeschön an Toni Hatt für den gelungenen und vielseitigen Abend.

Wie sich die Mobilität wandelt

Freie Wähler-Stammtisch, Professor Wolfgang Rid erläutert in Nesselwang Probleme und Lösungsmöglichkeiten - Text von Anton Reichart (AZ)

Zum Thema Ortsplanung und Mobilität in ländlichen Räumen hatte der Nesselwanger Freie-Wähler-Chef Christian Lotter den Nesselwanger Wolfgang Rid als Referenten gewonnen. Beim vierteljährlichen Stammtisch der Gruppierung, diesmal im Nesselwanger Hof, zeigte Rid Probleme, aber auch deren Lösungsmöglichkeiten auf.

Rid ist Professor an der Fachhochschule in Erfurt und widmet sich als Stadt-und Regional-Ökonum sowohl der Forschung als auch deren Transfer in praktische Projekte. Die bedeutendste aktuelle Herausforderung auf diesem Gebiet umriss Rid mit dem Ausspurch: "CO 2-Ausstoß: Belastung steigt - Verkehr bremst den Klimaschutz!" Und zieht die Schlussfolgerung: "Da muss man ran!"  Er beschreibt das Ziel, das so auf dem Papier steht: Bis zum Jahr 2050 um 90% verminderte Emissionen, räumt aber gleich dazu ein: "Ob das erreicht wird, weiß ich nicht."

Die digitalen Inovationen erfordern laut Rid soziale Innovationen. Die Menschen müssten sich demnach langfristig auf eine andere Mobilität umgewöhnen. Um nachhaltig mobil zu sein, zeigte er drei Lösungswege auf: Zum einen Vermeiden durch Skypen, Telearbeit und ähnliches. Zum zweiten Verlagern, beispielweise das Benutzen von Fahrrad, Bus, Schiene, Sharing und weitere. Drittens das Verbessern, sowohl der Autos als auch durch stärkeren Einsatz der E-Mobilität. Am Beispiel des neuen Nesselwanger Wohngebiets Im Gern stelle er Lösungsvorschläge vor. Bei Neubaugebieten könnte man unter anderem Radwege vorsehen und die Nahversorgung stärken. Zudem könnte man Regulierungen festsetzen. Und drittens müsste man die Rahmenbedingungen beachten, beispielsweise die Demografie. Moderne, aktuelle Planung stellt Rid als Prozess dar. Hierbei werden im Verlauf des Planungsprozesses unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Vereinigungen beiteilgt.

Pflege im Alter

Zum vierteljährlichen Stammtisch haben die Freien Wähler Nesselwang alle interessierten Nesselwanger Bürger wieder eingeladen. Diesmal war die "Pflege im Alter" das Thema. Aus diesem Grund wurde dass Treffen in der Heilig-Geist-Stiftung in Nesselwang abgehalten. Gastgeber war der Heim- und Verwaltungsleiter Martin Mose. Hans Möst, Verstand der Freien Wähler, begrüßte die zahlreich erschienen Bürger und dankte zugleich dem Vorstand Gerhard Straubinger und Martin Mose für die Bereitschaft, das Haus näher vorzustellen. Gerhard Straubinger gab zu Beginn einen kurzen Überblick über die Geschichte und Entwicklung des Hauses und den derzeitigen Stand. Danach übergab er an Martin Mose, der nach einer kurzen Einführung eine Führung durch das Haus anbot.

Zuerst ging es in die Wohnbereiche, wo die Einzelzimmer, Funktions- Speise- und Auftenhaltsräume der Bewohner gezeigt wurden. Einen sparaten Wohnbereich gibt es speziell für Bwohner mit Demenz. Diese werden durch eigens dafür ausgebildete Fachkräfte betreut. Hier gab es für die Besucher viel Neues und Wissenwertes zu hören. Abschluss des Rundganges war die Besichtigung der Wirtschaftsräume. Sowohl die Küche wie auch die Wäscherei hinterließen einen gewaltigen Eindruck was Sauberkeit und täglichen Arbeisaufwand betrifft. Danach traf man sich im großen Aufenthaltsraum zu einer lockeren und offenen Gesprächsrunde. Hier wurden von Martin Mose sämtliche Fragen wie Heimkosten, betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege und noch vieles mher zur Zufriedenheit aller fachkundig beantwortet. Zum Abschluss überreichte Hans Möst an Martin Mose ein aufwärmendes Präsent für die kalten Tage und sprach ihm nochmals im Namen aller Beteiligten seinen Dank für die gelungen Veranstaltung aus.       

Exkursion mit den Freien Wählern ins Hertinger Moos

Mehrere Interessierte sind der Einladung der Freien Wähler Nesselwang zur Wanderung ins Hertinger Moor gefolgt. Fachmann Herbert Stadelmann führte die Gruppe über Zwei-Mahd-Wiesen, Streuwiesen und über das Niedermoor zum Hochmoor.

Jeder dieser eng nebeneinanderliegenden Bereiche bietet eine sehr unterschiedliche, überaus artenreiche Flora und Fauna. Das bedeutet, es kreucht und fleucht überall in Hülle und Fülle: für Insekten, Vögel und Waldtiere ein Paradies, im Gegensatz zu monostrukturierten Wiesen und Wäldern.

Autor: Heinz Sturm/Allgäuer Zeitung 

Die Freien Wähler bei der Alpspitzbahn

Alpspitzbahn: Gastgeber und Freie Wähler informieren sich vor Ort.

Glück mit dem Wetter hatten die Freien Wähler Nesselwang bei ihrer Bergtour. Die erste Runde des gelungenen Nachmittags gehörte Bürgermeister Franz Erhart. Er schilderte die Geschichte der Alpspitzbahn von ihren bescheidenen Anfängen bis zum heutigen "Top-Zustand" lebendig und mit viel Herzblut. Danach wurde eine freie Auffahrt gewährt, denn an der Mittelstation erwartete die Teilnehmer eine sehr interessante Einführung in die die Welt des "Fliegens" von der Alpspitze zum Stellenbichl. Geschäftsführer Ralf Speck gab die Erfolgsgeschichte des "Alpspitz-Kicks" mit manch lustiger Anekdote zum Besten. Auf die Frage, ob jemand den (fast) freien Fall ausporbieren wollte, war eine breite Zustimmung garantiert. Glücklich und stolz unten angekommen wurden die Erlebnisse und sonstige Neuigkeiten im neuen "Explorer" - Hotel noch ausgiebig diskutiert. Serh interessant für die Besucher war die Diskussion über Möglichkeiten, Chancen, Entwicklungen, aber auch auch Schwierigkeiten beim Nesselwanger Bergerlebnis.